Wissenswertes für die Urlaubsreise

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Reiseserie #1: Österreich

Wandern in den Bergen, Städtetrips nach Wien, Innsbruck oder Salzburg, Urlaub an den natürlichen Seen – die Reisemöglichkeiten in unserem Nachbarland Österreich sind vielfältig. Und weil Österreich zu einem der beliebtesten Urlaubsländer der Deutschen gehört, dreht sich im ersten Teil unserer Reiseserie alles um die Autoreise dorthin.

Allgemeine Informationen

Für Pkw gilt innerorts ein Tempolimit von 50 km/h, außerorts und auf Schnellstraßen sind 100 km/h erlaubt. Auf den Autobahnen unbedingt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h beachten.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Fahranfänger bis zwei Jahre nach Erhalt des Führerscheins dürfen Alkohol nur bis zu einer Grenze von 0,1‰ konsumieren.

Die Pflicht zur Mitführung einer Warnweste gilt nur für den Fahrer des Fahrzeugs, der diese im Fall eines Unfalls oder einer Panne auf der Autobahn oder Landstraße vor dem Verlassen des Fahrzeugs überziehen muss. Fahrern von Fahrzeugen, die nicht mit Xenon-, LED-, oder Neon-Scheinwerfern ausgestattet sind, wird es empfohlen, ein Ersatzglühlampenset mitzuführen. Motorräder und ähnliche Krafträder müssen einen kleinen Verbandskasten mitführen. Zusätzlich wird eine Warnweste empfohlen.

Kinder unter 14 Jahren oder kleiner als 1,50 m benötigen zwingend einen passenden Kindersitz.

Verkehrssituation Sommer 2019

Wie jeden Sommer gelten die üblichen Urlaubsrouten wie die West-Autobahn A 1 zwischen Salzburg und Wien, die Tauernautobahn A 10 zwischen Salzburg und Villach oder die Brennerautobahn A 13 Richtung Italien als Problemstrecken. Auch die immer noch durchgeführten Grenzkontrollen zu Slowenien, Ungarn und der Slowakei sowie auf deutscher Seite beeinflussen den Reiseverkehr erheblich. Besonders die Autobahnübergänge Suben zwischen Passau und Linz, Walserberg auf der A 8 und Kiefersfelden zwischen Kufstein und Rosenheim sind vor allem am Wochenende und an Feiertagen betroffen. Wenn möglich, diese Grenzübergänge meiden und auf kleinere in der näheren Umgebung ausweichen. Für die A3 (Suben) eignet sich beispielsweise die B12 bei Simbach a. Inn. Sorgenkind im Sommer 2019 ist die A93 (Inntaldreieck – Kufstein), da hier auf österreichischer Seite häufig Lkw-Blockabfertigung durchgeführt wird. Die Folge sind lange Staus auf deutscher Seite.

Österreichische Mautpflicht

Bis auf wenige Teilstücke sind die österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen gebührenpflichtig, d.h. für die Nutzung dieses Straßennetzes muss eine Vignette, das sogenannte „Pickerl“, erworben werden. Zudem gibt es noch Sondermautstrecken, für die zusätzlich bezahlt werden muss. Dazu gehören z.B. der Arlbergtunnel (S16) oder der Karawankentunnel (A11) sowie u.a. die Brennerautobahn (A13) Richtung Italien oder die Tauernautobahn (A10) Richtung Südosten.

Die Vignette ist sowohl in digitaler Form, als auch als klassische Klebevignette beim ADAC, ÖAMTC oder grenznahen Tankstellen erhältlich. 2019 kostet die 10-Tages-Vignette für Pkw 9,20 €. Sie ist ab einem frei wählbaren Datum für 10 Tage gültig. Darüber hinaus gibt es auch noch eine 2-Monats-Vignette (26,80 € für Pkw) und eine Jahres-Vignette (89,20 € für Pkw). Die Vignettenpflicht besteht übrigens auch für Gespanne, Motorräder und Wohnmobile. Die Klebevignette muss von außen gut sichtbar an die Innenseite der Windschutzscheibe geklebt werden, bei Motorrädern an glatte und nicht auswechselbare Teile. Hinweise zur korrekten Anbringung der Vignette befinden sich auf der Rückseite derselben.

Bei Missachtung der Vignettenpflicht drohen Bußgelder. Zunächst muss eine Ersatzmaut von 120 € entrichtet werden. Dieser Betrag kann sich deutlich erhöhen, wenn man nicht sofort bezahlt. Dann droht eine Geldstrafe zwischen 300 € und 3.000 €. Die Ersatzmaut kann aber auch per Kreditkarte bezahlt werden.

Mit Strafe muss man ebenfalls rechnen, wenn die gekaufte Vignette nicht aufgeklebt, die Zeitvignette nicht gelocht oder die Vignette wiederaufgeklebt wurde. Daher sollte man eine schief aufgeklebte Vignette nicht nochmal entfernen, da sie anschließend ungültig ist. Außerdem sollten nicht mehr als zwei österreichische Vignetten gleichzeitig auf der Scheibe kleben. (Übrigens: der Klebstoff ist wasserlöslich, daher die Klebereste auf der Scheibe anfeuchten und nach kurzer Einwirkungszeit lassen sich diese gut mit einem Lappen oder Schwamm entfernen.) Andere Befestigungen als das Kleben der Vignette an die Windschutzscheibe sind nicht erlaubt und werden bestraft. Und ganz wichtig: immer den unteren Vignettenabschnitt der Trägerfolie aufbewahren, da dieser als Kaufnachweis gilt.

Diese und weitere Infos finden Sie auf den Seiten des ADAC (www.adac.de) sowie des ÖAMTC (www.oeamtc.at).

Der nächste Teil unserer Reiseserie erscheint kommende Woche an dieser Stelle.

ŠKODA in Straubing

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*Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT), Hellmuth-Hirth-Straße 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen bzw. im Internet unter www.dat.de/co2/ unentgeltlich erhältlich ist.
Ab dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (World Harmonised Light Vehicle Test Procedure, WLTP), einem neuen, realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird das WLTP den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ), das derzeitige Prüfverfahren, ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.